DDR Literatur
„Das Beste an der DDR war der Traum, den wir von ihr hatten.”
(Hermann Kant)
Da die DDR ein kommunistischer Staat war, war auch die Literaturszene zentralistisch organisiert. Die Aufgabe, die der DDR Literatur zukommen sollte, war zum einen die gesellschaftlichen Veränderungen zu beschreiben und zum anderen diese aktiv mitzugestalten. Man kann also von einer regelrechten Literaturpolitik sprechen.
Ab den 60er Jahren wurde die DDR Literatur auch in Westdeutschland als eigenständige Literatur anerkannt, die zwar nicht durch eine eigene Sprache, aber aufgrund einer eigenen Thematik, die Lebensrealität der DDR, gekennzeichnet war. Die anfänglichen Unterschiede zwischen der west- und der ostdeutschen Literatur nahmen gegen Ende der DDR 1990 immer stärker ab.
Chronologisch lässt sich die DDR Literatur in vier Phasen einteilen, die Aufbauliteratur der Anfänge, die Bitterfelder Weg und der Sozialistsiche Realismus in den 50er, die Ankunftsliteratur der 60er Jahre, die Liberalisierung und die Untergrundliteratur der 70er und 80er Jahre.
- natwich29, Mär, 2010 Literaturgeschichte DDR
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